Der weltweit größte unabhängige Kitereisen-Blog - 240 Kitespots - 784 Reiseberichte

Roadtrip im Land von 1001 Nacht

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#737
2308
2022
Di.
16:07
Tag #
5555
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4800km Roadtrip quer durch den Oman, von Salalah, entlang der Küste, in die Wahabi Sands Wüste, von dort in die Bergwelt und über Sur weiter, wieder der Küste folgend bis nach Muscat. Im Sommer bei bis zu 50°C im Landesinneren.

Dreieinhalb Wochen haben wir uns für diese Reise Zeit gelassen. Wir haben uns mit einem gemieteten Mitsubishi Pajero durch den Sand gewühlt zu traumhaften, weißen Kitestränden mit Türkisblauem Wasser, sind durch beeindruckende Wadis gefahren und haben uns die atemberaubende Bergwelt angesehen.
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Jerusalem

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#645
2307
2017
So.
22:17
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Zwei Franzosen begleiten mich auf der Fahrt durch das Gebirge der Westbank nach Jerusalem. An einer massiven Betonmauer winkt uns der erste Checkpoint durch. Fast alle Einfallstraßen Richtung Zentrum sind gesperrt. In den letzten Wochen wurden mehrere Israelische Polizisten ermordet. Die Reaktion war ein Zutrittsverbot auf den Tempelberg für alle Muslime unter 50 und Metalldetektoren für alle darüber.

Daraufhin kam es zu massiven Ausschreitungen mit einigen Toten und 400 Verletzten. Schon auf der langen Parkplatzsuche weit außerhalb fallen mir Massen an Militär und Polizei auf, immer in Fünfergruppen. Auf dem Weg zu meinem Hostel mitten in der Altstadt komme ich am Sabbat auch an ein paar Hundertschaften vorbei.
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Altstadt Jersualem
Christliches Viertel

Nazareth / Gabun / Galiläa

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#644
2207
2017
Sa.
8:38
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Meine zwei Wochen am See Genezareth gehen zu Ende. Der Wind kam am Ende nochmal etwas zurück, blieb aber mit 5 von 14 Tagen in Stärke und Häufigkeit weit hinter den Erwartungen zurück. Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, an dem das weniger schlimm wäre. Es gab immer etwas zu tun, selbst Kulturbanausen und Wandermuffel werden geplättet von Galiläas abwechslungsreichen Möglichkeiten.

Nazareth ist mal wieder eines der großen enttäuschenden Highlights. Ich muss gar nichts! Schaue mir die Geburtskirche trotzdem an und ertrinke in Tsunamis von Selfies-schießenden Pilgern. Außer einem schönen arabischen Bazar in der engen Altstadt und strikt nach Gewerbe getrennten neuen Handwerksgassen gibt es nicht interessantes zu entdecken. (mehr …)

Minen überall links und rechts neben Wanderwegen auf Golanhöhen
Gabun Valley

Totes Meer / Masada / Wadi David

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#643
1607
2017
So.
20:00
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Am frühen Morgen führt die Fahrt vom See Genezareth immer im anfangs grünen Jordan Tal entlang nach Süden. Nach 50 km überqueren wir die Grenze ins Westjordanland. Lang Zeit führt die Straße direkt an der Grenze zu Jordanien entlang. Nach zweieinhalb Stunden erreichen wir das erste Ziel. Die Bergfestung Masada liegt auf einem 400 m hohen Felsplateau am südlichen Ende des Toten Meeres.

Um 100 v. Chr. errichtet diente Masada zunächst dem unbeliebten König Herodes als Winterresidenz. Zum UNESCO Weltkulturerbe aber wurde Masada wegen dem großen Aufstand gegen die Römer ab dem Jahr 66. Die letzten 1000 Rebellen Judäas flohen nach der Zerstörung Jerusalems nach Masada. Die Römer belagerten die Bergfestung über mehrere Monate im Jahr 73. (mehr …)

Masada
Wadi David

Yehudiya / Mount Arbel / Akko

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#642
1507
2017
Sa.
19:10
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Der See Genezareth liegt mitten im geschichtsträchtigsten Bereich Israels, Galiläa. Gläubige aller Weltreligionen wandern hier auf den Spuren ihrer Superstars. Die uralte Jüdische Siedlung Magdalena liegt gerade mal zehn Kilometer von Tiberias entfernt direkt am Seeufer. Eine Archäologin referiert über die Geschichte neben den Resten der Synagoge, in der höchtwahrscheinlich schon Jesus vor Maria Magdalena predigte. Das neue Luxusresort direkt daneben fianziert die Ausgrabungen.

Die Heiligtümer der Weltreligionen reihen sich in kleinen Abständen rund um den See Genezareth. Jesus verköstigte die Apostel an der Stelle von St. Peters Kirche. Über seinem Wohnhaus ein paar Kilometer weiter in Kapernaum wurde eine Ufo-Kirche errichtet. Busse laden im Minutentakt Pilgerscharen ab. (mehr …)

Yehudiya Nationalpark
Markt in Akko

Kitesurfing Israel: See Genezareth

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#641
1407
2017
Fr.
8:25
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Laut den Locals bietet Windy.com die besten Vorhersagen für den See Genezareth. Sie checken ob um 11 Uhr morgens der Wind vor Haifa auf West dreht. Ist das der Fall, käme das thermische System (Mittelmeer feucht und kühler, Golanhöhen / Syrien trocken und heiss) in Gang und man können mit den guten Winden von 20 bis 30 Knoten am einzigen legalen Kitebeach des See Genezareth rechnen.

Bei Temperaturen über 40 Grad stirbt der thermische Wind häufig den Hitzetod. Ich bin jetzt seit gut einer Woche in Tiberias, direkt auf der anderen Seite vom Kitespot. Die Temperaturen waren diesen Juli eigentlich jeden Tag zwischen 38 und 44°C. Auch die Locals beklagen eine bisher windtechnisch recht bescheidene Saison. In meiner ersten Woche hier war der Wind nur an 4 von 8 Tagen wenigstens 15 bis 18 Knoten stark, stärker leider nie. (mehr …)

Diamond Beach
someone's gotta do the small ones...

20.000 cm unter dem Meer

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#640
1107
2017
Di.
19:12
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Das Küstengebirge zwischen Haifa und dem Inland liegt hinter mir. Auf der letzten Abfahrt runter zum 209 m unter dem Meeresspiegel liegenden See Genezareth packt eine heftige Böe mein Auto und schleudert es fast von der Straße. YES! Right spot! Hier herrschen die stärksten Winde Israels. Die Bäume biegen sich in fast 40 °C.

Tiberias ist nicht zu groß, nicht zu klein und liegt mitten in einer Gegend, deren Kartographen man einfach nur raten möchte: markiert bitte nur, wo es nichts super geschichtsträchtiges zu entdecken gibt! Viel weniger Arbeit. Sie machen sich aber die Arbeit. Drei Weltreligionen, Jesus Wirkstätten, Kreuzzüge, Kriege, 5000 Jahre Geschichte und Natur. Abwechslung wäre eine maßlose Untertreibung. (mehr …)

Tiberias
Burg Nimrod

Tel Aviv

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#639
0707
2017
Fr.
15:04
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Noch nicht mal sieben Stempel aus Arabischen Staaten im Pass handeln mir die Touristenattraktion „Privatinterview durch die Israelischen Einreisebehörden“ ein. Die kurze Befragung an der Passkontrolle muss reichen. „Where did you come from? Berlin. What did you do there? Fighting Tinnitus at daytime, enjoying it not getting worse at night in the clubs. Had a good time? Hell, yeah, beautiful people, magnificent places. Enjoy your stay!“

That’s it? Yep. Letzter Zug nach Tel Aviv und ab ins Hostel. Bewertungen im Internet sind unglaublich wichtig. Niemand weiss oder sagt, wer wie bewertet, aber alle geben Gold drauf. In meinem Fall haben offensichtlich Schweine einen kaputten Saustall postitiv bewertet. Das Overstay Hostel wär ein toller Club in Berlin. Hier schlafen oder gar Essen ist ernsthaft weniger toll. (mehr …)

Jaffa Markt
Tel Aviv Beach

Terminal: Muskat, Oman

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#617
1801
2016
Mo.
17:37
Tag #
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Brennende Gasflammen der Ölbohrtürme verwandeln die Nacht über Iran in einen morgenländischen Weihnachtsbaum. Danach winden sich  festbeleuchtete Lichtschlangen-Straßen hinter Dubai in die Wüste. Kurz darauf landen wir in Muskat. Oman Air erhält für den Flug im neuesten Dreamliner nach Sansibar gerade mal 27 der 203 €. Über Öl-Wunder wundert man sich nicht.

Ich schlafe am Flughafen ein und träume von einem Türken, der zwei Thailändischen Working Girls aus Pattaya die Vorzüge von Chicken-Döner erläutert. Langsam erwachend bin ich hellauf begeistert, so einen Bockmist doch nicht geträumt zu haben. Er passiert gerade live neben mir. Jetzt tauschen sie Massagepreise aus. Spontanes Grinsen verhindert weiterschlafen.

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Zahntempel & Zampacken

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#587
2609
2014
Fr.
10:56
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Meine letzten Tage in Sri Lanka verbringe ich nochmal im quirligen Kandy. Der Zahntempel beherbergt einen Zahn Buddhas und ist das grösste Heiligtum der Srilankischen Buddhisten. Jeden Tag strömen tausende Menschen in alkoholfreier Oktoberfeststimmung auf die große Tempelanlage direkt am Kandy See.

Davor preisen Dutzende Händler laut Blumen als Opfergaben an. Ihre Marktschreie klingen wie ein spastisches durch die Rushhour stotterndes Tuktuk auf Speed. Ich laufe fast jeden Tag an ihnen vorbei – und scheiter jedesmal beim Versuch, nicht zu grinsen. (mehr …)

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Nuwara Eliya & das Ende der Welt

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#586
2309
2014
Di.
23:34
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Von Kandy aus schliesse ich mich zwei lustigen Schweizer Kiterinnen für einen Trip ins Srilankische Teezentrum am. Mit dem Zug fahren wir früh morgens ins Luftline gerade mal 40 km entfernte Nuwara Eliya. Die Fahrt dauert fünf Stunden und verläuft über ca. 125 km stets ansteigend durch unendliche Teeplantagen und Dschungel. Die offenen Türen sind mein Panoramaplatz.

Nuwara Eliya ist mit 2000 m ü.d.M. die höchstgelegendste Stadt Sri Lankas. Sie wurde im 19. Jahrhundert von den hitzegeplagten britischen Kolonialherren gegründet, wovon auch heute noch zahlreiche Gebäude zeugen. Unsere Unterkunft ist eine verzauberte kleine Herberge im Stil von Peter Pan: Bambushof und Bach garniert mit Baumstammmöbeln, umgeben von kleinen zweigeschossigen Hütten. King Fern Cottages. Fein. (mehr …)

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Kandy

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#585
2109
2014
So.
18:54
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Nur 3h Minivanab Kalpitiya, 1h Tuktuk-Roadkill durch die Rushhour von Colombo, 4h warten am Bahnhof, zweimal vom Schalldruck des Horns abfahrender Züge vom Kitebag geblasen werden und 3h Panoramazug ins Gebirge entfernt liegt Kandy, die alte Königsstadt Sri Lankas in den Ausläufern der Berge auf 500 m Höhe.

Kandy ist eine ganz andere Welt, und zwar eine, die mich sofort verzaubert, eine bunte Mischung aus Shangri-La und kleiner Großstadt, chaotisch, laut und leise. Der allabendliche Stau wird durchsetzt durch Trommeln und Mantras aus den zahlreichen Klöstern. Es gibt einen Burger King, und daneben ist gleich das Hotel Muslim, in dem ich mir erst mal zwei Wochen Britenfrass mit Roti, Naan, Curry, frischen Fruchtsäften und kandierten Früchten sauber austreibe. (mehr …)

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Von Mad Max & Megadownwindern

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#584
2009
2014
Sa.
2:31
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Meine drei Wochen in Kalpitiya gehen zuende. Es war eine komische Zeit. Viel ist geschehen, aber wenig passiert. Der Wind bockte zum Ende der Saison immer heftiger, völlig überballert bis absaufen im Sekundentakt war der Standard. Das Anlanden war oft schwer, viele Kites gingen innige Beziehungen mit den Bäumen im SriLankaKite ein.

Am vorletzten Tag fahren wir mit drei Booten 25 km weit in die obere Lagune von Puttalam zu Magic Island. Ich mache den ganzen Trip mit den Häuptlingen als Downwinder. Die ersten sechs Kilometer sind dank der hier engen Lagune gemütliches Flachwasser. Ab und zu säuft der Kite ab, auch Frontline-ziehen hilft nicht mehr. Auf dem Seegras im 10cm tiefen Wasser sitzen Flöhe, und die beissen wie Quallen. (mehr …)

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Jedem Orden seine Tracht!

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#583
1109
2014
Do.
7:52
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Seit nunmehr geraumer Zeit weile ich in den Gefilden meines neuen Ordens Srilankakite. Unsere farbenfrohe Ordenstracht nimmt Bezug auf diffizilen lokalen Windverhältnisse. Meine Mönchsbrüder ziert die Aufschrift „Gusty ain’t for pussy“, meine Nonnen-Schwester tragen stolz den Sinnspruch „Size does matter“ auf der Brust. Beides ruft uns täglich ins Gedächtnis, wie sehr die Natur hier unser Herr ist.

Unser Tagesablauf ist geprägt von der stets gleichen meditativen Abfolge unserer klösterlichen Aufgaben: essen, kiten, arbeiten, essen, kiten, essen, trinken, schlafen. Unsere Pflichten verrichten mit höchstem Eifer, manch einer behauptet gar beim Punkte „trinken“ fielen einige Mönchsbruder dem religiösem Wahn anheim. Sich zu lauter Musik um die Trinkstätte gesellend kündigt ihr Ruf „Arrack-Attack!“ von der nächsten Runde. (mehr …)

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Safariangst

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#582
0509
2014
Fr.
23:00
Tag #
2646
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Vor irgendwas hat jeder Angst: Zahnarzt, öffentliche Toiletten, Spinnen, das unendliche Vakuum in Nazihirnen oder Krautsalat-Flatulenz im vollen Aufzug in den 43. Stock. Ich hab Angst vor drei Sachen: Kreuzfahrten, Dauercampern und Safaris. Kreuzfahrten und Dauercamper konnte ich zum Glück vor zwei Jahren auf einer Philippinischen Fähre auf einen Streich abhaken. Bleiben noch Safaris.

Das, wovor ich bei Safaris Angst habe, sind die Menschen. Ja, ich habe Tommy Jaud gelesen. Aber darüber hinaus bleibt noch unendlich viel Platz für Socken in Sandalen, Safarihüte und Fannypacks als Bierbauchhalter. Elitäres Sektfrühstück im klimatisierten Safarizelt zum Sonnenuntergang. Die Unverbundenheit mit der Natur in einer Schneekugel. Und die brennende Frage: „Karl-Heinz, warum hat dir deine Mama nie ein Meerschweinchen gekauft?“. (mehr …)

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Kitesurfing Sri Lanka: Kalpitiya

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#581
0309
2014
Mi.
16:46
Tag #
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Der Weg vom Flughafen führt 120 km nach Norden auf die Halbinsel Kalpitiya. Der Name ist schwer zu merken, aber reine Lautmalerei. Genau das schreist du auf dem Wasser, mit einem langen „jaaa“ am Ende. Die Lagune ist ca. 400 mal mal 2000 m gross. Der Wind bläst jetzt schon drei Tage nonstop mit 25+ Knoten.

Nachdem die Tamilischen Tiger hier ihren Bürgerkrieg 2009 aufgaben, setzte die Entwicklung ein – sehr langsam. Die Häuser der hier vor allem ansässigen Muslime sind mehr als bescheiden. Es gibt ein paar wenige Unterkünfte. Selbst die stechen nicht protzig heraus. Am Abend versammelt sich das Dorf um die Fischer am Strand. Die Raben schreien aus den Bäumen, danach die Muezzine in schrägem Stereo von zwei Minaretten. Sonst ist alles ruhig. (mehr …)

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Der Dubai-Dresscode

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#580
2908
2014
Fr.
2:40
Tag #
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Zum Abendgebet wird der ganze Flughafen von Dubai mit Muezzin-Gesang aus Bang&Olufsen-Lautsprechern beschallt. Vollverschleierte Frauen und spärlich bekleideten Neuaraberinnen gehen zum Gebet. Während die ewig gestrigen daheim für jede noch so bescheidene Mosche einen nationalen Volksentscheid für nötig halten, ist man hier im Flughafen-Gebetsraum selbst als ungläubiger willkommen – zumindest im Männer-Bereich, aber da sogar barfuss.

Ich habe sieben Stunden Zeit. Nach einer Zigarette um 20 Uhr Abends bei immernoch gut 40°C bin ich schweisstechnisch perfekt vorbereitet auf ein nobles Dinner im Panoramarestaurant des Burj al Arab. Wenn es hier irgendein „nicht angemessen“ gibt, dann sollte ich es mit meinem Backpack und der bisher 18 Stunden alten Reisekluft perfekt erfüllen. (mehr …)

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Always almost windy @ Gökova

K
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#545
1305
2013
Mo.
7:07
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Die Türkei ist für Deutsche in Zeiten NSU und einem mal wieder deutlich zutage tretenden Rechtsdrall von Polizei und Innenministerien ein Krisengebiet. Am Flughafen spricht uns die deutsche Reiseleiterin auf Englisch an. Erst im Bus vor kleiner Runde wechselt sie auf leises Deutsch.

Wir probieren erfolglos das gleiche. Aber selbst in Touristen-Zentren sprechen Türken weniger Englisch als Thais am Rande vom goldenen Dreieck. Ich am Flughafen „Surfboard: where?“. Türke zeigt zum Gepäckband. Kommt natürlich ganz woanders raus, „Surfboard“ ist einfach zu multilingual. (mehr …)

marmaris
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