Der weltweit größte unabhängige Kitereisen-Blog - 240 Kitespots - 784 Reiseberichte

Unendliches Flachwasser @ Cagbalete

K
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#743
0703
2023
Di.
7:20
Tag #
5751
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Auch nach 12 Jahren und einigen langen Reisen auf die Philippinen gibt es noch neue magische Kitepots für mich. Von Cagbalete wissen nur ein paar wenige Philippinische Kiter. Die kleine Insel hat vielleicht 500 Bewohner. Der Strom kommt nur abends aus dem Generator. Das Internet tröpfelt, und die Dusche ist in der Regel ein Eimer mit Schöpfkelle – wenn es Wasser gibt. Luxus ist hier ganz weit weg – und das Leben einfach und echt.

Da wirklich alles mit Bankas vom Festland herangeschafft wird ist die kleine Insel recht teuer. Für 30 € bekamen wir vor ein paar Jahren einen vermutlich nicht mehr existierenden deluxe Beachfront Bungalow in El Nido. Hier bekommen wir zunächst für das gleiche Geld gerade mal eine minikleine einfachste Nipa-Hütte, in die nur zwei Matratzen und das Gepäck passen. (mehr …)

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Krach! Bumm! Peng! Argh!

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#742
0203
2023
Do.
23:14
Tag #
5746
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Ein kleiner Philippinen Reiseführer. Ich liebe das Reisen, und das muss ich auch. Denn wer das Reisen um seiner selbst willen nicht liebt, der hat auf den Philippinen echt ein Problem.

Gerade viele deutsche Besucher scheinen ihren Fragen in den Philippinen Foren nach zu urteilen keinerlei Vorstellung zu haben, wie Reisen hier aussieht. Unmögliche Zeitpläne treffen auf unerfüllbare Wünsche. Zeit fur etwas Realismus. (mehr …)

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Murphys Law auf Tablas

K
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#741
0103
2023
Mi.
8:47
Tag #
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Die Fähre nach Tablas kommt mit nur eineinhalb Stunden Verspätung nach Sonnenuntergang in Odiongan an. Ein Trike bringt uns ins Hiland Resort. Als einzige Gäste bekommen wir ein gigantisch grosses Beach Front AC Zimmer direkt am Kitespot.

Bei Kitesurf-Mindoro bekommst du nichts von Philippinischen Preisen mit. Boracay ist immer fast doppelt so teuer wie der Rest der Philippinen. Hier auf Tablas sind wir bis auf ein paar kitende Expats die einzigen Bleichgesichter. Wir sind weit weg vom Tourismus und mitten drin in den echten Philippinen. Auch die Preise hier sind echt. Das Essen kostet jetzt fast soviel wie daheim – und das obwohl der Wechselkurs sich in den letzten Monaten deutlich zu unseren Gunsten verschoben hat. Günstig Reisen war hier mal. (mehr …)

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So frei @ Boracay

K
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#740
2502
2023
Sa.
14:47
Tag #
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Boracay ist nach Lockdown und Radikalsanierung kaum wiederzuerkennen. Für Registrierung und Boot-Ticket stand man im Hafen gerne mal bis zu zwei Stunden in den Schlangen. Auf Boracay angekommen wartete man dann gerne nochmal eine halbe Stunde in der Taxischlange, um danach bis zu einer weiteren Stunde im Stau für die fünf Kilometer zum Bulabog zu stehen. Heute brauchen wir ab Caticlan Hafen bis Unterkunft gerade mal 45 Minuten statt dreieinhalb Stunden. Boracay ist endlich frei.

Am Bulabog laufen wir direkt in viele Freunde von Mindoro. Es windet noch ein bisschen. Sebastian geht gleich nach dem Checkin im Niu Ohana für seinen ersten Ritt raus. Ich bringe meinen Edge zur Reparatur in die Freestyle Academy. Dickes Danke für den schnellen und günstigen Austausch meines Strut Ventils! Da der Kite erst am nächsten Morgen fertig wird stürzen wir uns umgehend in eine stürmische Nacht. (mehr …)

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Rückkehr nach Mindoro

K
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#739
2102
2023
Di.
23:51
Tag #
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Die letzten 25 Jahre war mein Leben Kitesurfen und Reisen. Ich war jedes Jahr zwischen drei und sieben Monaten unterwegs. Jetzt bin ich Vater und habe Angst. Geht beides zusamen, oder kommt eines immer zu kurz? Ich bin unendlich dankbar für die Lizenz zum einmonatigen Solo-Reisen.

Nach gut 36h on the road via Mekka und Manila steige ich früh morgens aus der kleinen Propellermaschine in San Jose, Mindoro aus. Am Busbahnhof stellen sich mir zwei halbe Menschen in den Weg. Eine Hälfte ist Russe, die andere Ukrainer. Zusammen reden sie ohne Unterlass und mehr als zwei ganze Menschen. (mehr …)

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Kitesurf Reiseführer Philippinen
Kitesafari 10/2/23 bis 12/3/23

K
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#738
1201
2023
Do.
9:51
Tag #
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Seit über 20 Jahren bin ich als leidenschaftlicher Kitesurfer auf Reisen abseits ausgetretener Pfade. Von fast 100 besuchten Ländern faszinierte mich keines mehr als die Philippinen. Auf drei Trips über insgesamt sieben Monate schätzte ich verlässliche Winde, abwechslungsreichste Spot-Bedingungen, die freundlichsten und aufrichtigsten Menschen der Welt, magische Inseln sowie abwechlungsreiche Natur, gutes Essen – und die Richtige Portion Abenteuer. Für Deutsche sind die Philippinen aber oft erst mal gewöhnungsbedürftig. Das Reisen auf den Philippinen ist anders. Es ist unplanbarer. Man muss flexibel sein. Ich lese viele Fragen deutscher Kiter: was, wo oder wie von A nach B? Die nötigen Infos sind oft schwer zu finden. Kitesurf Reiseführer Philippinen – Kitesafari 10/2/23 bis 12/3/23

Ich bin euer Reiseführer. The Grand Philippines Kite Odyssey IV – 10. Februar bis 12. März 2023. Ich führe euch an die besten Kitesurf-Spots der Philippinen und helfe euch bei der Reiseplanung.                   

(mehr …)

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Todesangst im dritten Taifun

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#713
2912
2019
So.
14:04
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Ich habe viel gesehen. Ich habe viel erlebt. Heute überlebe ich einfach nur. Noch nie in meinem Leben hatte ich derartige Todesangst. Der dritte Taifun trifft Bulalacao am 25.12. mit voller Wucht und Sturmböen um 200 km/h. Das Dach unserer Notunterkunft wird teilweise weggerissen. The Day After. Ground Zero. Vollkommene Vernichtung.

Schon vor einigen Wochen witzelte mein Liverpooler Kiter Buddy King George mir würde in meinen zwei Monaten auf den Philippinen noch die Ehre eines dritten Taifuns erwiesen werden. Ungläubig studierte ich Windy bis kurz vor Fiji. Ich fand nichts. Vor ungefähr zwei Wochen formierte sich dann tatsächlich ein Zyklon. Erst war er Tropensturm, dann wurde er zum Taifun. Eingeschlagen ist er in Bulalacao mit Kategorie vier von fünf als der stärkste Taifun seit 50 Jahren. (mehr …)

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Weihnachtskite auf Mindoro

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#712
2512
2019
Mi.
2:03
Tag #
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Die Tourist Info Coron bekommt es binnen meinen vier Tagen im Secret Kite Camp nicht gebacken das Fährticket zurück nach Mindoro zu buchen. Am Abend ist das letzte Schiff vor Weihnachten ausgebucht. Es reicht! Ich lüge die Küstenwache an: ich bräuchte dringed Medizin von Mindoro. Das schleudert mich nach ganz vorne auf der mehrseitigen Warteliste. Blitzblank gewienerte Lackschuhe überwachen die ordnungsgemäße Überladung der Fähre. 250 Passagier kommen auf 146 reguläre Plätze.

Nach neun Stunden stehen komme ich in San Jose an. Ich springe in einen der kurz vor Weihnachten noch mehr als sonst vollgestopften Minivans. Nach einer weiteren Stunde bin ich wieder in Bulalacao. In der Felipa Lodge jaulen wieder die Hunde. Auch acht Jahre nach meinem ersten Besuch treffen die Philippinos auf der gleichen uralten Videoke Maschine keinen einzigen Ton oder Takt. (mehr …)

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Wikingair @ Secret Kite Camp

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#711
1912
2019
Do.
11:48
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Mein Urgroßvater mütterlicherseits war Däne. Er braute Bier, irgendwo im Süden. Ich weiss nicht wo. Ich weiss noch nicht mal wie er hiess. Ich spreche kein Wort Dänisch. Aber der lustige Dänische Captain Kim spricht Englisch. Er läd mich ein, vier Tage lang sein Secret Kite Camp AmazingPhilippines.dk am Ende der Welt zu bereiten. Ich nehme dankend an.

Die zweistündige Überfahrt ab Coron ist ein Abenteuer. Für mich. Captain Kim nennt die guten zwei Meter Seegang auf seinem acht Meter langen Speedboat ab der zweiten Halbzeit „gemütlich“. Die harten Schläge nach hohen Wellen lassen mich den Laptop lieber stehend im wasserdichten Sack schultern. Out of my warm life hands. Recht gut geduscht landen wir nach zwei Stunden im karibisch-türkisen Flachwasserkanal zwischen den Inseln Nangalao und Secret Island. (mehr …)

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König von Cuyo

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#710
1312
2019
Fr.
15:37
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Der zweite Taifun kostet uns eine ganze Woche. Sonntag Abend läuft die Milagrosa endlich aus Iloilo aus. Jeder freut sich masslos. Zusammen mit einem Cuyo-Polizisten vom letzten Besuch leeren wir auf Deck einige Red Horse. Er bestätigt alle meine Vorurteile gegenüber Cuyo. Pro 24 Stunden Schicht haben bis zu sechs Polizisten bis zu sechs Vorkommnisse. Bis. Zu.

Die Roten Rösser sind der Treibstoff für meine Meisterprüfung in Seefestigkeit. Im Laufe der Nacht frischt der Wind auf bis zu 35 Knoten auf. Mit ihm kommt der heftigste Seegang meiner fünf Überquerungen der berüchtigten Sulu See. Die stabile Seitenlage wird reichlich instabil. Schlafen geht einzig – und wenig – auf dem Rücken. Abwärts summe ich Tom Petty, aufwärts Joe Cocker. Brecher von bis zu fünf Meter Höhe fliegen über den Bug und erschüttern den Rumpf der 40 m langen Milagrosa J5. (mehr …)

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Osterhasi! Reisetipps Philippinen

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#709
0712
2019
Sa.
6:27
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Für die 150 km Luftlinie von Mindoro nach Cuyo brauche ich trotz reichlich Reiseerfahrung auf den Philippinen satte acht Tage. Nur vier davon sind dem Taifun geschuldet. Es stimmt schon, daß Cuyo schwerer zu erreichen ist als die Hotspots. Doch wenn ich auf Facebook lese, wieviele Ziele manche Reisende in welch kurzer Zeit abhaken wollen, dann kann ich nur eines raten: plant weise! [Reisetipps Philippinen]

Vier Tage sitze ich allein den Taifun Tisoy in San Jose aus. Die Fähre nach Coron hängt noch wenigstens vier weitere Tage auf der falschen Seite fest. Minivan über die gerade von einem halben Meter dicken Baumstämmen befreite Bergstraße zurück nach Bulalacao. Am nächsten Morgen knapp fünf Stunden weiter mit dem jetzt sehr langsamen FastCat nach Caticlan. (mehr …)

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Taifun Tisoy / Kamuri über Mindoro

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#708
0412
2019
Mi.
6:52
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4562
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Die PKA floh zurecht frühzeitig vor dem nächsten Taifun. Obwohl Taifun Tisoy/Kamuri zunächst deutlich geringere Windgeschwindigkeiten aufwies als unser letzter Taifun auf Palawan Anfang November wird er deutlich mehr Schäden hinterlassen. Sein Auge überquert gerade Nord-Mindoro mit Urgewalten.

Der Taifun Tisoy / Kamuri gewann noch einiges an Energie bevor er in den Ost-Philippinen bei Bicol mit Windspitzen um knapp 200 km/h Sonntag Nacht das Land erreichte. 70.000 Menschen wurden vor Ankunft des Taifuns evakuiert. Der Flughafen Manila sowie zahlreiche weitere werden für mehrere Tage komplett geschlossen und jeglich Schiffsverkehr eingestellt. (mehr …)

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PKA Kite Championship Bulalacao

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#707
0212
2019
Mo.
7:13
Tag #
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Bulalacao ist das Philippinische Wort für Meteor. Der Name ist Programm. In der Bucht des kleinen Dorfes im Süden Mindoros ballert der Wind wirklich kometenhaft über das Wasser. Die PKA veranstaltet hier drei Tage lang die Philippinische Kitesurf-Meisterschaft in Race, Hangtime, Freestyle und Foil. Mehr als 50 internationale Fahrer messen sich unter wirklich harten Bedingungen.

Unsere kleine Gruppe mit lokalem Kiter Buddy Cocoy und Expat Jens kommt spät nachts in einem Truck voll Spaß beladen von der Fähre. Die Insel schläft. Schon früh am nächsten Morgen steht der Wind in der Felipa Lodge nahe dem Hafen sehr gut an. Bis Mittag nimmt er noch deutlich zu. Die Forecast der nächsten Tage bietet ein bockiges All You Can Eat Menü zwischen 15 und 40 Knoten. Sie soll recht behalten. (mehr …)

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Odiongan, Tablas

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#706
2711
2019
Mi.
8:03
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Nur vier Stunden und eine etwas verspätete 2Go Fähre weiter ist Tablas endlich wieder das was ich an den Philippinen liebe: Stille, Friede und einfaches reines Leben. Mein lokaler Kiter Buddy Cocoy holt mich direkt vom Hafen in Odiongan ab und bringt mich zum nahen Hiland Resort direkt am kitebaren Strand. Ich stromere durch Hahnenkämpfe und Nachtmarkt, schaue ein Basketballmatch an und feiere mit den Locals die Eröffnung des ersten Jollibee der Insel.

Die kleine internationale lokale Kitercommunity von Tablas schaut am nächsten Morgen vorbei. Nach 25 Tagen Reisen mit gerade einem kitebaren Tag freue ich mich unendlich über die milden 17 Knoten und 50 cm Ramps in der Bucht von Odiongan. Der Amihan kommt endlich in Gang. Bei Nordwind steht er voll onshore an. Dreht er auf Amihan-typische Richtung Nordost kommt er wegen der Berge im Hinterland bockiger an – dann weicht man besser an die Ostküste aus, z.B. ins Aglicay Beach Resort. (mehr …)

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Boracry

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#705
2211
2019
Fr.
23:45
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Vor sieben Jahren machte Borawhy das Rennen als bester Insel-Spitzname zu Silvester. Heute gewinnt Boracry. Ich könnte heulen, wenn ich sehe, was wir dieser schönen kleinen Insel antun. Ich habe alle Hoffnung verloren, dass sich das noch jemals ändern lässt. Meine einzige Option nach sieben Besuchen: Bye bye Boracay! Bleibt bitte weg von dieser Insel!

Ja, Boracay ist wunderschön, der White Beach einmalig. Die Palmen tropisch, der Urwald im Norden dicht, das Wasser am Ilig-Iligan Beach ein kristallklares Aquarium voller bunter Fische. Die Auswahl an Restaurants und Bars ist gigantisch und der Wind am Bulabog in der Regel sehr gut zum Kiten. Das wars dann aber auch schon. Es gibt vieles was extrem im Argen liegt. (mehr …)

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Mindoros Stille

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#704
1811
2019
Mo.
8:47
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Mangels Bus landen wir im gleich Menschenschinder-Minivan nach Bulalacao wie beim letzten Besuch, diesesmal allerdings mit „nur“ dezenten 14 Passagieren. Die Trikeros am Hafen versuchen sich erfolglos im Preisschinden. Es regnet wieder, und der Fahrer weigert sich vermutlich zurecht uns den steilen rutschigen Weg zu kitesurf-mindoro.com runterzufahren. Das schafft nur der Torwächter mit Motorrad, auf zwei Fuhren.

Der Bislig Beach war schon das letzte Mal mein liebster Kitespot der Philippinen. Kathrin hat in nur drei Jahren ein chilliges Camp mit Safarizelten, Bungalows und toller Fusion Küche aufgebaut. Da die Zelte noch nicht stehen bekommen wir ein Upgrade auf den Panorama-Bungalow in erster Strandreihe. Herzlichen Dank! (mehr …)

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Die Kinder von Cuyo

K
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#703
1511
2019
Fr.
20:34
Tag #
4543
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Die erste post-Taifun Überfahrt von Puerto Princesa nach Cuyo ist überraschend mild. Der Captain der „Blessed Sea Journey“ ist ein echter Spatz: die Klimaanlage der Eisfach-Touristclass regelt er nach Anblick der in voller Wintermontur zitternden Freundin soweit herunter, dass bis zum nächsten Morgen vermutlich 17 Philippinos an Hitzschlag sterben. Milde Wellen schaukeln uns in den Schlaf.

Manche magischen Orte bringen dich bei der Abreisen zum heulen. Cuyo schafft das sogar bei der Anreise. Früh am nächsten Morgen grüßt mich die Wirtin von Nikis Pension  nach fast einem Jahr beim Namen. Alle Kinder winken. Jedes zweite will Steffis Locken befummeln und ein Beweisfoto von auf den Philippinen völlig unbekannter Lockenpracht schiessen. (mehr …)

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Stürmische Banka-Tour @ Port Barton

R
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#702
0911
2019
Sa.
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Da uns der Taifun den weiteren Weg nach Coron versperrt fahren wir mit dem Minivan wieder dreineinhalb Stunden nach Süden. Kurz hinter Roxas steigen wir auf ein Trike um. Es bringt uns eine Stunde weit durch die Nebelschwaden-verhangenen Regenwald-Berge auf die Westseite Palawans in den kleinen Küstenort Port Barton. Irgendwann meint der Trikefahrer „Oh oh, the road is in bad condition.“. Ein Euphenismus par Excellence.

Die Straße ist am Ende eine einzige 15 cm tiefe Schlammpiste mit tiefen Furchen und großen Tümpeln. Unserer Fahrer rockt alle und bekommt einen dicken Tipp. Rein in die Unterkunft direkt am Strand und zu Fuss ein paar Minuten rüber ins „Zentrum“. Port Barton ist der erste Ort dieser Reise, der sich wirklich Philippinisch anfühlt. Bankas in der Bucht, nicht zuviel und nicht zu wenig Leute. Gute günstige Restaurants direkt unter den Palmen am gemütlichen Sandstrand bremsen uns gut runter. (mehr …)

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Taifun Slow Down @ Palawan

R
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#701
0711
2019
Do.
13:09
Tag #
4535
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Die heftigsten drei Arbeitsmonate aus 20 Jahren Webdesign liegen 10.000 km hinter mir. Ebenso die allumfassende Pornobeschallung Marke Esoteriksauna Eching am Flughafen Kuwait. Nach 28 Stunden Anreise zerfliessen sogar die Gesprächsthemen des parmagackernden Terrortösen-Quartetts im fünfstündigen Speedvan von Puerto Princessa nach El Nido im Nichts.

Vor sieben Jahren steckten wir auf der mehr als eintägigen Reise in die andere Richtung mit dem Jeepney irgendwann in 40 cm tiefen Schlamm auf einer Dschungelpiste in den Bergen fest. Heute regieren Asphalt und darauf schlafende Hunde. Ich schaue aus dem Fenster durch den schweren Regen. Wasserbüffel grasen in Reisfeldern. Reiher geiern im Tag Team um sie herum nach aufgeschreckten Spekulatius. (mehr …)

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Mindoro, Bislig Beach

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#697
0503
2019
Di.
10:36
Tag #
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Ich war super skeptisch vor meinem letzten Kitespot. So viel gute Berichte im Web findet man in der Regel nur wenn jemand massiv für Promo zahlt. Aber kitesuf-mindoro.com am Bislig Beach nahe Bulalacao ist wirklich das absolute Kiter-Paradies. Ich beschließe sofort meine ganze letzte Woche hier zu bleiben.

Die Unterkünfte in fünf Meter durchmessenden Safarizelten oder Bungalows am Strand ist ein Traum unter im Wind raschelnden Palmen. Die türkis strahlende 300 m breite Bucht am Bislig Beach weist genau Richtung Amihan und reicht gerade mal für 20 Kiter. Da das kleine Resort ohnehin auf weichen Tourismus und Nachhaltigkeit nebst Beteiligung des lokalen Magayan Stammes ausgerichtet wird es hier trotzdem nicht eng. (mehr …)

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Libagau & Nabagat

K
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#696
0103
2019
Fr.
23:24
Tag #
4284
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15 Kiter fahren vom Camp Kitesurf Mindoro mit dem Minivan ins Dorf und nehmen eine Banka auf die eine Stunde vor Mindoro gelegene Insel Libagau. Die Gischt schwappt aus knackigem Seegang erfrischend über das Deck. Vor der Insel ziehen wir die Banka zu Fuss über einige Seeigel-Nester hinweg durch die Untiefen der heute niedrigen Ebbe richtung Strand. Seesterne leuchten RGB im kristallklaren Wasser.

Die Insel Libagau schaut aus wie das ultimative Kiter Paradies: türkises Wasser, weisser Strand, blauer Himmel, grüne Bäume. Der Wind bläst mit guten 18 bis 22 Knoten sideoff über den nicht ungefährlichen Spot. Bei Ebbe ist das Wasser in der recht kabbeligen Bucht hinter der Sandbank im Südwesten der Insel sehr niedrig. Es gibt einige Felsen und Seeigel. Auch am Strand liegen ein paar scharfe Korallenstücke. (mehr …)

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Overload

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#695
2602
2019
Di.
23:37
Tag #
4281
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Ich habe selten einen Overload auf Reisen, fast nie das Gefühl dass es einfach zuviel ist. Heute habe ich meinen Meister gefunden. Den letzten nonstop Nachtbus ab Pagudpud verpasse ich für ein gutes Schnitzel. Die Konkurrenz holt den Bus bis Laoag wieder ein. Ich haste im Trike durch die Stadt und springe in der letzten Minute in den Nachtbus nach Manila.

Selbst vor fünf Uhr Morgens ist der Verkehr wieder absoluter Wahnsinn. Taxi zum nächsten Bus zwei Stunden runter nach Batangas, rauf auf den Speed Cat nach Mindoro. In Calapan gibt es nur noch Minivans. In meinen quetscht der Blockwart 18 Fahrgäste, vier auf jeder Bank und vor allem die letzte Bank – meine – hat zehn Zentimeter negative Beinfreiheit. (mehr …)

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Pagudpud

K
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#694
2402
2019
So.
8:13
Tag #
4279
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Der windigste Spots Asiens liegt ganz im Nordwesten der Philippinischen Hauptinsel Luzon. Pagudpud ist wieder eine ganz andere Welt. Das Markos Regime schickte in den 70ern zahlreiche Menschen hier zur Devisenbeschaffung nach Hawaii. Heute sind sie ein gutes Stück reicher als der Rest der Philippinen. Die Häuser sind massiv gebaut, manche richtige Schlösser und vor vielen stehen recht dicke Autos.

Ich quartiere mich in einem günstigen Homestay ein. Meere aus grünen Reisfeldern erstrecken sich vom Dorf bis zu den hohen Bergen im Süden. Der Saud Beach ist so ziemlich der idyllischste Tropenstrand, den ich jemals sah. Zum Amihan liegt er leider voll in der Windabdeckung der Küstenlinie. (mehr …)

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Lustiges aus einem sauberen Land

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#693
2002
2019
Mi.
9:15
Tag #
4275
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Früh morgens sitzen Phlippinos wie hypnotisiert im Wartesaal der Fähre nach Batangas vor den blutigen Nachrichten im Fernsehen. Hier haben nur gute Menschen farbige Gesichter. Die Gesichter der Gewaltverbrecher werden entfärbt. Es wirkt wie eine dieser schwarzweissen Kunstfotografien aus den frühen Neunzigern mit einem einzigen farbigen Element – nur umgedreht.

Je blutiger die Nachrichten sind, desto ruhiger werden die Philippinos. Du spürst förmlich ihren Puls. Jede Blutlache bringt minus zehn BPM. Vorschulkinder kichern begeistert zu brutalsten Zombie-Metzlern aus komfortablen Kojen der elf Stunden dauernden Starlines Fähre. Zwei Tage lang bin ich mit Schiffen, Bussen, Minivans und Trikes auf dem Weg in das stärkste Windgebiet Asiens am abgelegenen Nordzipfel der Philippinen. (mehr …)

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PKA Kite Championship Lakawon

K
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#692
1702
2019
So.
23:47
Tag #
4272
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Lakawon hatte ich schon zuhause auf meine Spotliste gesetzt. Ein recht luxuriöses Resort belegt eine kleine Paradiesinsel voller Palmen umgeben von türkisem Flachwasser. Mit der Banka geht es von Sicogon nach Estancia, mit dem Minivan nach Concepción und dann mit zwei weiteren großen Bankas zwei Stunden rüber ins nächste Kiter-Paradies fünf Kilometer nördlich von Negros.

Die nächsten vier Tage finden hier die Philippinischen Kitesurf-Meisterschaften in Airstyle, Hangtime und Race statt. Mehr als 50 Kiter aus aller Herren Länder kämpfen um den Thron. Das eigentlich verbotene Importbier und etliche Flaschen Rum werden professionell mit dem Traktor auf die Zimmer verteilt. Der Phillippinische Howard Hughes schmeisst eine lustige Runde „Wer hat Angst vor Duterte?“ nach der anderen. (mehr …)

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